Was ist Ube? Die violette Yamswurzel aus den Philippinen
Was ist Ube und weshalb begegnet man der intensiv violetten Zutat immer häufiger in Getränken, Desserts und Gebäck? Hinter dem Namen verbirgt sich eine Yamswurzel mit natürlich violettem Fruchtfleisch. Besonders bekannt ist sie aus der philippinischen Küche, wo sie seit Langem für unterschiedliche Süssspeisen verwendet wird.
Ihre auffällige Farbe und ihr milder Geschmack haben die violette Wurzel inzwischen auch ausserhalb der Philippinen beliebt gemacht. In getrockneter und gemahlener Form lässt sie sich gut lagern und für verschiedene Rezepte dosieren. Unser Ube Latte Pulver besteht dagegen aus reinem Ube Pulver.
Eine traditionelle Zutat der philippinischen Küche
Auf den Philippinen wird die violette Yamswurzel für zahlreiche Desserts, Kuchen und Glaces verwendet. Eine bekannte Zubereitung ist Ube Halaya. Dafür wird die Wurzel gekocht, püriert und zu einer süssen Masse verarbeitet, die entweder direkt gegessen oder als Grundlage für weitere Speisen verwendet wird.
Auch Brot, Gebäck, Cremes und kalte Desserts erhalten durch die Zutat ihren charakteristischen Farbton. Die Verbindung mit der philippinischen Küche ist deshalb weit älter als der heutige Trend rund um violette Latte-Getränke.
Wie schmeckt die violette Yamswurzel?
Der Geschmack ist milder, als die kräftige Farbe zunächst vermuten lässt. Er wird häufig als leicht süsslich, sanft erdig und dezent nussig beschrieben. Je nach Zubereitung können zudem Anklänge wahrgenommen werden, die an Vanille erinnern.
Dadurch lässt sich die Wurzel gut mit Milch, pflanzlichen Alternativen, Kokos oder Vanille kombinieren. Auch in Backwaren fügt sie sich ein, ohne die übrigen Zutaten vollständig zu überdecken.
Vom Wurzelgemüse zum feinen Pulver
Für die Herstellung wird die Yamswurzel verarbeitet, getrocknet und fein gemahlen. In dieser Form ist sie einfacher zu dosieren als die frische Wurzel und kann sowohl für Getränke als auch für Speisen verwendet werden.
Allerdings ist nicht jedes angebotene Pulver automatisch für die direkte Zubereitung eines Getränks geeignet. Manche Produkte sind in erster Linie zum Kochen oder Backen vorgesehen und müssen vor dem Verzehr erhitzt werden. Andere enthalten Zucker, Milchpulver, Aromen oder zusätzliche Farbstoffe.
Deshalb solltest du beim Kauf immer die Zutatenliste und die Zubereitungshinweise des jeweiligen Herstellers beachten. Entscheidend ist, ob das Produkt ausdrücklich für Getränke geeignet ist und wie es verarbeitet werden soll.
Was steckt in einer fertigen Latte-Mischung?
Viele Produkte mit der Bezeichnung Ube Latte sind bereits fertig zusammengesetzte Mischungen. Sie können neben der violetten Wurzel unter anderem Zucker, Milchbestandteile oder Aromen enthalten. Dadurch lassen sie sich häufig schnell zubereiten, bieten aber weniger Spielraum bei der eigenen Dosierung.
Das Ube Latte Pulver von TeaSense besteht aus reinem Pulver aus den Philippinen. Du bestimmst deshalb selbst, welche Milch oder pflanzliche Alternative du verwendest und wie stark du das Getränk süssen möchtest.
Einen violetten Latte zubereiten
Für einen Latte wird eine kleine Menge des Pulvers zunächst mit wenig warmem Wasser verrührt. So entsteht eine möglichst gleichmässige Mischung. Danach kannst du warme Milch oder eine pflanzliche Alternative dazugeben.
Je nach Geschmack lässt sich das Getränk mit Zucker, Honig, Vanille oder einem anderen Süssungsmittel ergänzen. Ein kleiner Milchaufschäumer hilft dabei, das Pulver gleichmässiger in der Flüssigkeit zu verteilen.
Da es sich nicht um ein klassisches Instantgetränk handelt, kann sich ein kleiner Teil am Boden absetzen. Das ist bei einem fein gemahlenen Naturprodukt normal. Vor dem Trinken kannst du das Getränk einfach nochmals umrühren.
Warum fällt die Farbe unterschiedlich aus?
Die Farbe des fertigen Getränks hängt von mehreren Faktoren ab. Dazu gehören die verwendete Pulvermenge, die Flüssigkeit und das Verhältnis der Zutaten. In heller Milch tritt das Violett meist deutlicher hervor als in einer dunkleren pflanzlichen Alternative.
Auch Naturprodukte können leichte Unterschiede bei Farbe und Geschmack aufweisen. Ein Getränk muss deshalb nicht genau denselben Farbton besitzen wie ein Foto in sozialen Medien. Dort werden teilweise zudem fertige Mischungen, Aromen oder zusätzliche Farbstoffe verwendet.
Ideen für Küche und Backstube
Das Pulver lässt sich nicht nur für ein Latte-Getränk einsetzen. Es eignet sich auch für verschiedene süsse Rezepte und eigene Kreationen:
- Milchshakes und Smoothies
- Pancakes und Waffeln
- Kuchen und Muffins
- Cremes und Füllungen
- Joghurt und Desserts
- Glace und kalte Süssspeisen
Beginne bei neuen Rezepten am besten mit einer kleinen Menge. Anschliessend kannst du Farbe und Geschmack schrittweise verstärken. Beim Backen kann je nach Rezept etwas zusätzliche Flüssigkeit erforderlich sein, da das feine Pulver Feuchtigkeit aufnimmt.
Nicht mit Taro oder Süsskartoffel verwechseln
Die violette Yamswurzel wird gelegentlich mit Taro oder einer violetten Süsskartoffel verwechselt. Es handelt sich jedoch um unterschiedliche Pflanzen. Taro besitzt häufig helles Fruchtfleisch mit kleinen violetten Punkten und hat einen eher stärkehaltigen Geschmack.
Auch violette Süsskartoffeln können eine intensive Farbe aufweisen. Sie unterscheiden sich botanisch und geschmacklich jedoch von der auf den Philippinen verbreiteten Yamswurzel. Die Bezeichnungen sollten deshalb nicht als Synonyme verwendet werden.
Reines Ube Pulver
Die philippinische Yamswurzel verbindet eine aussergewöhnliche Farbe mit einem milden und vielseitigen Geschmack. In Pulverform kannst du sie für einen selbst zusammengestellten Latte, für Desserts oder zum Backen verwenden.
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